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Stufe 3 von 4

Digitales Fundament

Ein belebter Ort braucht ein Werkzeug, mit dem seine Gruppen sich finden, Räume belegen und gemeinsam entscheiden. Im eigenen Namen, mit freier Software.

Diese Stufe entsteht im konkreten Auftrag. Gebaut wird nur, was eine Trägerschaft tatsächlich braucht, nie auf Vorrat.

Eine Plattform im Namen des Ortes

Das digitale Fundament ist eine Koordinationsplattform im Namen und im Erscheinungsbild des Ortes. Sie bündelt, was sonst über Mailverteiler, Tabellen und Chatgruppen verstreut ist.

  • Gruppen und Projekte
  • Kalender und Raumbelegung
  • Dateiablage und gemeinsame Dokumente
  • Austausch in Kanälen statt in privaten Chats
  • Entscheidungen, nachvollziehbar und offen dokumentiert

Die Plattform lässt sich auf dem Smartphone wie eine App installieren, ohne Umweg über einen App-Store und ohne Wartungszwang durch dessen Regeln.

Gebaut aus freier Software

Es kommen reife, offene Bausteine zum Einsatz, etwa Nextcloud für Dateien und Kalender, Matrix mit Element für den Austausch und je nach Bedarf Decidim oder Loomio für Beteiligung und Entscheidungen. Welche Bausteine es braucht, ergibt sich aus der Bedarfsklärung.

Die Daten liegen auf Schweizer Servern, im Namen des Ortes. Die Software gehört niemandem allein, und darum kann sie dem Ort auch niemand wegnehmen.

Was der Aufbau umfasst

  • Bedarfsklärung mit den Schlüsselpersonen
  • Aufbau und Konfiguration der Plattform
  • Gestaltung im Erscheinungsbild des Ortes
  • Übernahme bestehender Daten
  • Schulung der Schlüsselpersonen
  • Vollständige Dokumentation und Übergabe

Wenn die Governance-Einführung aus Stufe zwei vorausgeht, wird die Governance-Anwendung Teil der Plattform.